Innovationsraum lebendig gestalten


Die digitale Transformation benötigt in erster Linie eine emotionale Identifikation und eine aktive Gestaltung des technischen und organisatorischen Wandels mit und durch Ihre Führungskräfte, Mitarbeitenden und Kunden. Die technische Lösung, die wir dabei gerne in den Fokus stellen, wird die Erwartungen nie erfüllen können, wenn die Menschen in der Organisation nicht konsequent eingebunden werden. 

Die Inspiration, die Kreativität, die Lust auf Leistung und letztlich die innovativen, wertschöpfenden Ergebnisse werden durch Ihre Führungskräfte, Mitarbeitenden und Kunden nur dann entstehen, wenn Sie einen virtuellen Raum für Innovation schaffen, der die folgenden elementaren Faktoren aktiv unterstützt: 

  • Sinnhaftigkeit
  • Wertschätzung
  • Vertrauen
  • Begeisterung

Wichtig ist, dass Sie den Innovationsraum deutlich vor dem Start eines Projektes organisieren, so dass die Vision bzw. das Zielbild Ihres Projektes bereits im Innovationsraum erarbeitet werden kann und die hieraus resultierenden Erkenntnisse in die Termin-, Ergebnis-, Risiko- und Budgetplanung des Projektes einfließen. Das Innovation Lab bedient den Wertschöpfungsprozess via einzelner Prototypen und Ideen für das Mimimum Viable Product. Ohne das "Big Picture" geht nichts!


 

Engagement bedingt, den Sinn in der eigenen Handlung zu sehen 

Im ersten Schritt entsteht der Sinn im Verstehen und Durchdringen der Vision bzw. des Zielbilds des Projektes und der hieraus abgeleitete wertschöpfende Nutzen für die Organisation. Im zweiten Schritt müssen hieraus klare, messbare Einzelziele abgeleitet werden, die möglichst in kleinen Teams konzeptionell und umsetzungstechnisch er- und bearbeitet werden. 

Wenn dabei ein Lerneffekt oder ein Projekterfolg entsteht, wird das Motivationssystem der Beteiligten aktiviert. Ein kurzfristig damit verbundener Stress hat keine negativen Auswirkungen auf unsere Handlung, im Gegenteil.

Ohne Führung geht es jedoch nicht! Als Führungskraft sind Sie für das Fördern der Vernetzung der elementaren Faktoren genauso verantwortlich, wie für das Schaffen von Freiräumen, die für kreative Ideen und eine systemische Haltung unerlässlich sind.


Aufmerksamkeit und Wertschätzung sind der Nährboden für die persönliche Motivation

High Potentials bewerten die Attraktivität eines Projektes zunehmend an der Frage, ob die eigenen Ziele sowie die persönliche Haltung und Wertevorstellung mit denen des Projektes korrespondieren. Aus unserer Sicht ist dies für jedes Projekt die perfekte Ausgangslage: ausgeprägte Eigenmotivation trifft auf einen korrespondierenden Innovationsraum. Ein solches Projektklima kann allerdings leicht durch eine falsche Fehlerkultur oder eine bewertende Kommunikationskultur zerstört werden.            

Die Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Zuneigung aus dem Projektumfeld ist der Nährboden für die persönliche Motivation, überdurchschnittliches Engagement und Spitzenleistung Ihrer Führungskräfte und Mitarbeitenden. 

Ohne Führung geht es jedoch nicht! Als Führungskraft sind Sie für die Einwertung und aktive Gestaltung der Wechselwirkung von Persönlichkeit, Haltung, Organisations- und Projektkultur verantwortlich. 



Mitarbeitende teilen ihr Wissen, wenn sie einander vertrauen  

Die durch den Markt geforderte Innovation und Dynamik in der Produktentwicklung oder der prozessualen Neuausrichtung von Wertschöpfungsprozessen, erfordern Führungskräfte und Mitarbeitende, die kollaborativ und hierarchiefrei zusammenarbeiten und ihr Wissen ohne jede Einschränkung teilen. Dafür benötigen wir aber ein sehr tiefes Vertrauen zwischen allen Beteiligten und eine grenzenlose Bereitschaft etablierte Regeln zu dezimieren, die Silodenke aufzubrechen und unseren internen oder externen Kunden konsequenter in den Fokus zu nehmen. Damit einher geht natürlich auch, dass wir den Entscheidungsprozess und die Fehlerkultur im Projekt sowie im Unternehmen grundlegend neugestalten.

Ohne die richtige Haltung geht es nicht! Vertrauen kann nur in angstfreien Räumen gedeihen. Als Führungskraft müssen Sie ihren Mitarbeitenden die Unsicherheit bei all diesen Veränderungen mit einer systemisch-autonomen Haltung nehmen, so dass die erforderliche Vertrauenskultur auch entsteht.


Begeisterung stellt sich erst oberhalb der Nulllinie ein  

Die Begeisterung bei Ihren Führungskräften und Mitarbeitenden entsteht im Projekt, wenn es Ihnen gelungen ist, alle zuvor skizzierten elementaren Faktoren erfolgreich miteinander zu vernetzen, den Spielraum für kreative, innovative Lösungen dauerhaft abzusichern und eine stetige Verbesserung der neu gewonnenen Lern-, Fehler- und Vertrauenskultur zu erzielen. 

Mit dieser Begeisterung steigt die emotionale Identifikation bei Ihren Führungskräften und Mitarbeitenden, die nochmals den Teamgeist, den Mut neue ungewöhnliche Ideen zu verfolgen und eine systemisch-autonome Haltung einzunehmen, stärken. Zugleich steigt die persönliche Verbundenheit gegenüber Ihrer Organisation.


Als Senior Innovation Lab Manager unterstützen wir Sie gerne in Ihrer geplanten prozessualen oder produkttechnischen Neuausrichtung in Ihrer Organisation. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!