Das integrale Tiefenwirkungsmodell dient als Framework, um Transformationen in Organisationen sowohl analytisch (ex post) als auch gestaltend (ex ante) zu begleiten. Es ermöglicht, Wechselwirkungen zwischen Struktur, Verhalten, Mindset und Kultur sichtbar zu machen – und sie gezielt in Richtung gemeinsamer Wirksamkeit zu entwickeln.
Das Modell verbindet Erkenntnisse aus Theorie und Praxis: Es integriert das Quadranten-Modell von Ken Wilber, das individuelle und kollektive Innen- und Außenperspektiven unterscheidet, mit der Eisberg-Metapher von Sigmund Freud, die das Spannungsverhältnis zwischen sichtbaren und unsichtbaren Anteilen menschlichen Handelns beschreibt.
Aus meiner Sicht als Auditor bildet die von Martin Permantier beschriebene transformative Haltung den inneren Motor des Frameworks. Sie verbindet die kognitiven, emotionalen und kulturellen Dimensionen des Wandels zu einer integralen Entwicklungslogik.
Aus dieser Verbindung entsteht ein praxisnahes Framework, das hilft, die Wechselwirkungen in einer Transformation – fachlich, technisch, organisatorisch und kulturell – zu analysieren und zu gestalten.